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11. Mai 2026

Borresch nach Platz drei bei Erzgebirgsrundfahrt Gesamtzweiter der Bundesliga

REMBE® rad-net-Fahrer Julian Borresch ist bei der "Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga" auf dem Vormarsch.

Die beiden REMBE® rad-net-Fahrer Johannes Adamietz (li) und Julian Borresch bei der Erzgebirgsrundfahrt am Anstieg Himmelsleiter.
Mit Rang drei bei der 46. Erzgebirgsrundfahrt verbesserte sich der 24-Jährige auf den zweiten Platz der Gesamtwertung.
Das Feld dezimierte sich über die zahlreichen Anstiege im Erzgebirge frühzeitig. An der zweiten Bergwertung Kalkwerk attackierten die Fahrer des Teams REMBE® rad-net, sodass sich eine Spitzengruppe bildete, in der sie, inklusive Borresch, in der Überzahl waren. "Leider ist es dann wieder zusammengelaufen", berichtet Borresch. Kurz darauf löste sich aber eine neue Ausreißergruppe mit den beiden REMBE® rad-net-Fahrern Mauro Brenner und Ole Theiler. "Dann hat Miguel Heidemann nochmal bis zur Himmelsleiter im Feld alles gegeben, um den Vorsprung zu verringern. Das ermöglichte mir und Johannes, nochmal nach vorne aufzuschließen", so Borresch. Damit lagen rund 45 Kilometer vor dem Ziel nun 14 Fahrer vorne - vier davon vom Team REMBE® rad-net.

Die Entscheidung fiel am letzten schweren Anstieg des Tages, dem Eibenberg, der 4,5 Kilometer vor dem Ziel überquert wurde. "Gegen die Attacke von Eike Behrens war dann nichts mehr zu machen. Ich habe auf der Abfahrt versucht, Eike nochmal einzuholen, musste mich dann aber durch viele Arbeit im Schlussspurt um Platz zwei auch noch geschlagen geben", bedauerte Julian Borresch, der hinter Behrens und Patrick Reißig als Dritter den Zielstrich überquerte. Adamietz wurde Fünfter, Theiler Achter. "Wir sind mit der Teamleistung zufrieden. Und ich am Ende eigentlich auch - mit dem Hintergrund, dass meine Beine stellenweise heute nicht die besten waren."

In der Gesamtwertung liegt Borresch nun mit 507 Punkten hinter Behrens, der das Klassement mit 619 Punkten anführt. Die beiden REMBE® rad-net-Fahrer Pepe Albrecht (5./390) und Paul-Felix Petry (9./329) sind ebenfalls noch auf Top-Ten-Kurs. In der Mannschaftswertung rangiert REMBE® rad-net aktuell mit nur zehn Punkten Rückstand auf Platz zwei.

Bei der U23-Ausgabe von Gent-Wevelgem, das seit diesem Jahr unter "In Flanders Fields" firmiert, zeigte Jermaine Zemke auch ein starkes Rennen. Nach 186 Kilometern wurde der Klassiker im Sprint von noch rund 20 Fahrern entschieden. In dem war Cameron Rogers (Ineos Grenadiers Racing Academy) vor Seth Dunwoody (Bahrain-Victorious Development-Team) und Enaut Urkaregi (Lidl-Trek Future Racing) am schnellsten. Der REMBE® rad-net-Fahrer, der mit der deutschen Nationalmannschaft bei dem belgischen Klassiker im Einsatz war, belegte den elften Platz und war damit bester Deutscher.

Benjamin Boos vom Team REMBE® rad-net gewann beim tschechischen GP Framar (UCI C1) auf der Radrennbahn in Prag das Zweiermannschaftsfahren mit Moritz Augenstein (RSV Irschenberg). Außerdem fuhr er im Omnium hinter seinem Nationalmannschaftskollegen auf den zweiten Platz. Ebenfalls Zweiter im Omnium hinter Augenstein wurde der 22-Jährige beim GP Prag (UCI C2).
Quelle: Bild Mario Stiehl REMBE® rad-net
© REMBE® GmbH Safety+Control